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"Wenn Sie mich suchen,
ich halte mich
in der Naehe des
Wahnsinns auf,
genauer gesagt
auf der schmalen Linie
zwischen Wahnsinn und Panik,
gleich um die Ecke von Todesangst,
nicht weit weg von
Irrwitz und Idiotie!"
(Bernd das Brot)








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...sie dreht sich weiter

Mein Kopf schwirrt, egal wo ich zurzeit hinschaue es scheint irgendwas auseinander zu brechen. Bei jedem, entweder die Beziehung, eine Freundschaft, ein Seelenleben, ein Traum, nur bei mir nicht. Ich habe schon fast ein schlechtes Gewissen wenn ich gefragt werde "und wie läuft es bei dir?", mit es läuft gut zu antworten.

Also stelle ich meine Schulter zum Ausheulen zur Verfügung, höre zu, tröste, knuddel, rede gut zu, ermutige, teile meine Meinung und meine Gedanken mit wenn ich danach gefragt werde. Und ich stelle fest, exakt den gleichen Scheiß habe ich Anfang bis Mitte Zwanzig auch durchlebt. Dieses völlig orientierungslos durchs Leben stolpern mit einen Plan im Kopf, aber null Ahnung haben wie man diesen umsetzen soll, und dann noch die Zeit im Nacken. Und nun sitze ich da und grinse leicht vor mich hin, denn die Zeit ist nicht mehr mein Feind. 2005 habe ich sehr viele Entscheidungen getroffen und jetzt vier Jahre später, mit 28, kann ich sagen es waren die Richtigen. Viele neue Menschen sind in dieser Zeit in mein Leben getreten, andere sind gegangen, einige wiedergekommen andere nicht. Und wenn ich darüber nachdenke was ich in der Zeit gelernt habe dann eigentlich nur das es sich bestätigt hat, das einfach mal loslassen und ins vermeintlich "böse" Ungewisse fallen, manchmal der beste Plan ist.

 

4.10.09 16:49


Mein Freund

Erzähl mir was.

Nein du musst dafür nicht sprechen, es reicht wenn du einfach dein Leben lebst. Ich sehe einfach still dabei zu. Sehe zu wie du deine Entscheidungen triffst, wie du diese rechtfertigst. Wie du dich über Dinge freust, wie du lachst, wie du mit Niederlagen umgehst, wie du Kummer erträgst, ja sogar über was du vielleicht mal weinst. Ich muss nicht alles verstehen oder nachvollziehen können, aber ich nehme es durchaus wahr. Du willst ein bestimmtes Bild vermitteln, manchmal gelingt es dir auch. Aber du vergisst etwas dabei, Rollen sind begrenzt mein Freund.

 

Zeig mir was.

Dann fängst du an zu reden. Erklärst mir deine Welt. Zeigst mir Dinge die für das Auge unsichtbar sind. Dinge die deine Gefühle glücklich machen und dein Herz schwer. Du glaubst du bist nun klein und verletzlich, ich sehe dich jedoch so stark wie noch nie. Denn zum ersten Mal stehst du ohne Rolle da. Du bist einfach nur du selbst. Alles was es dazu noch zu sagen gibt ist; Danke dass ich dich sehen darf, mein Freund.

26.10.09 02:39





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