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"Wenn Sie mich suchen,
ich halte mich
in der Naehe des
Wahnsinns auf,
genauer gesagt
auf der schmalen Linie
zwischen Wahnsinn und Panik,
gleich um die Ecke von Todesangst,
nicht weit weg von
Irrwitz und Idiotie!"
(Bernd das Brot)








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Komisches Gefühl

Okay Kleiderschrank leer, Bett leer, Schreibtisch leer, Bad leer, kein Chaos mehr auf dem Fußboden, kein Kampf mehr um die Socken, die Zahnpasta steht dort wo ich sie abgestellt habe. Kein nächtliches stolpern über Schuhe die mitten im Zimmer stehen. Kein Schnarchen, kein Kampf mehr um die Bettdecke.

Und komischerweise habe ich mich an all das nach nur wenigen Wochen gewöhnt, jetzt ein halbes Jahr später, ist die wieder eingekehrte Ordnung nur schwer zu ertragen, denn er fehlt einfach.

5.10.08 23:40


Codeknacker

Keine 24 Stunden später verlässt das Biest wieder seinen Käfig aus Anpassung und Freundlichkeit. Es wird gebrüllt als würde es kein morgen geben, es werden Drohgebärden geprobt, es wird gewütet und nicht zu vergessen die allseits beliebten Vorwürfe prasseln nieder. Und ich bin mitten drin und brülle heute einfach mal zurück. Wir sprechen nicht miteinander wir schreien uns an. Und das alles wegen irgendeinem fadenscheinigen Blödsinn, wahrscheinlich als Reaktion dass ich mich entziehe. Das schlimme an der Sache ist eigentlich das ich es bereits gestern geahnt hatte. Allerdings hatte ich die Hoffnung es hätte sich wirklich etwas verändert. Ich weiß dass es der letzte Verzweifelte Versuch ist noch irgendwie Kontrolle zu haben, denn sie kann bis heute nicht loslassen. Ich ertappe mich dabei wie ich mir wieder eine Erklärung in meinem kleinen Gehirn zurecht bastle warum das nun so ist und warum sie nicht anders reagieren kann. Es ist ein Kampf um Liebe und Anerkennung, leider am falschen Platz und mit den falschen Waffen. Ich kann nicht sagen wie viel Therapiestunden ich schon mit diesem Thema gefüllt habe, und wie oft die Lösung, seitens der Therapeuten, Kontakt Abbruch war. Und ich würde es ihr gerne sagen, aber das würde sie so wenig verstehen wie ich ihr Verhalten verstehe. Es ist nichts anders als ein Druckmittel das von purer Angst genährt wird und dabei in die völlig falsche Richtung läuft. Und ja Kontaktabbruch wäre einfach und für mich sicher gesund. Aber ich habe Hoffnung dass es noch einen anderen Weg gibt. Und irgendwie habe ich gerade das komische Gefühl den richtigen Gedankengang einzuschlagen.

6.10.08 17:08


- Manne hat Urlaub, Manne ist in Berlin <3 und Manne ist krank. Und ich bin ein klitze kleines bisschen Schadensfroh, auch wenn es nicht nett ist.

- In den letzten drei Wochen habe ich 80 Cupcakes und 8 Kuchen gebacken, eindeutig den Beruf verfehlt. Ich bin sogar gefragt worden ob ich Aufträge annehme. Vielleicht war die Spleen Idee vom eigenem Cupcake Shop doch nicht so spleenig wie sie am Anfang wirkte.

- Die Erkenntnis das Ausdrucksmalerei und Kunsttherapie mir mehr bringen als eine Traumatherapie. Plus die Frage meiner Kunsttherapeutin ob ich jemals mit dem Gedanken gespielt hätte meine Bilder auch Auszustellen. Bis Dato eindeutig nein.

 

Und

                      "Es gibt wichtiges im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen"        

(Mahatma Gandhi)

9.10.08 22:37


Unheimlich

Seit ca. einer Woche träume ich ständig von irgendwelchen Hochzeiten, manchmal meiner eigenen (obwohl ich es nicht in naher Zukunft vorhabe und auch nicht zur Fraktion "ich plane meine Hochzeit seit ich ein kleines Mädchen bin" gehöre) manchmal von Menschen die ich nicht kenne aber ich gehöre irgendwie dazu. Heut war es allerdings mehr als strange, ich also durch die Fußgängerzone getigert, denn es ist Herbstmarkt was bedeute frisches Brot aus einem Holzofen, an den üblichen Geschäften vorbei um dann wie vom Blitz getroffen mitten in der Masse stehen zu bleiben um zurück zum letzten Schaufenster zu gehen. Da war es, mein Brautkleid aus dem Traum. Und das schlimmste daran es ist weiss, mir gefällt es auch in der Realität und ich würde es anziehen. Und das von einem Menschen dessen Kleiderschrank zu 98% aus schwarz besteht. 
10.10.08 17:42


Typisch

Die meisten Menschen haben Angst dass sie zuwenig Zeit haben. Dass ihr Leben zu kurz ist um all ihre Träume und Pläne zu verwirklichen. Ich hingegen denke das ich zuviel Zeit habe, was im Unkehrschluss bedeuten würde das ich wenig Träume und noch weniger Pläne habe. Das ganze würde darauf hinauslaufen dass ich das Leben nicht mag. Etwas das so nicht richtig ist, ich mag das Leben, sehr sogar, allerdings mag ich es in kleinen wohl dosierten Häppchen. Häppchen die Lust auf mehr machen, die zu Genuss führen wenn es ein zweites gibt, und zu Sehnsucht wenn diese Ausverkauft sind. Und das solange bis ich auf einen anderen Geschmack komme. Wobei meine Erwartungshaltung generell recht niedrig ist, das hat durchaus seinen Vorteil. Allerdings auch den Riesen Nachteil dass ich schnell auf Dinge anspreche, mich eine Zeitlang sehr intensiv mit einer Sache beschäftige um dann das Interesse daran zu verlieren bzw. eine andere Sache die mir auf einmal interessanter erscheint zu ersetzen. Das führt teilweise zu lustigen Gedankengängen wie diesen hier, zu verwertbaren Idee oder zu absoluten Chaos. Wobei ich gedanklich jetzt schon wieder am Chaos hängen bleibe und damit zwangsläufig an meinem Leben, dann umschwenke auf Beständigkeit und ich darüber nachdenke was in meinem Leben beständig ist. Womit ich wieder beim Chaos lande, und alles dreht sich weiter. Ich lande bei Gedanken wie, Ich bin ein Fluchttierchen denn mir liegen weder Kampf noch tot stellen. Nur um dann festzustellen, ähm nein, so stimmt das auch nicht. In vielen Situationen bin ich sehr wohl ein mega Kampftierchen, vor allen Dingen dann wenn es um Dinge geht in denen Herzblut steckt oder fließt. Ich kann mich aufopfern ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, wenn es sich richtig anfühlt. Was mich allerdings auch schnell als naiven Trottel dastehen lässt, etwas was mir dann egal ist. Und das ganze nur für folgenden Satz, ich kann mehr als die meisten glauben, ich kann mehr als ich mir manchmal selbst zutraue. Also vertraut mir wie ich euch vertraue. Ich fange erst an.    

13.10.08 06:36


 

Fliegen ist gar nicht so schwer, wie man denkt.

Man muss sich nur auf den Boden schmeißen und vergessen, aufzuschlagen.

 

 

(Autor unbekannt)

15.10.08 07:59


Ohrwurm

klein, niedlich, flauschig und fast nicht los zu bekommen.

Mein momentaner Wurm

18.10.08 00:02


 

 

 "Fragen, die man nicht stellen möchte. Antworten, die man nicht hören will. Dinge die man weiß, die man aber nicht wissen darf. Gewissheit, wo es keine gibt. Gefühle, für die es keinen Platz gibt. Alles in allem ziemlich kontraproduktiv. Ziemlich viel für eine Beziehung die keine Beziehung ist. Findest du nicht auch?"- sagte sie und legte auf.

 

 

 

25.10.08 07:49





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