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"Wenn Sie mich suchen,
ich halte mich
in der Naehe des
Wahnsinns auf,
genauer gesagt
auf der schmalen Linie
zwischen Wahnsinn und Panik,
gleich um die Ecke von Todesangst,
nicht weit weg von
Irrwitz und Idiotie!"
(Bernd das Brot)








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Wie real ist Realität

und wenn wir schon dabei sind, was macht Realität real.

Fakt, ich rutsche aus, falle hin, schlage mir das Knie auf, Schmerz zieht sich seine Bahn einmal quer durch mein kleines gestörtes Nervensystem. Blutgefäße stellen sich weit, Stresshormone werden vermehrt ausgeschüttet, der Herzschlag beschleunigt sich, Pupillen ziehen sich zusammen und zig tausend andere biochemische Reaktionen gehen ihre Kaskaden weiter. Okay das war mehr Realität als ich für den Augenblick gebrauchen kann.
Aufregung in meinem Lieblings "Ich brauche Beta-Blocker"-Forum, ich war böse, ich habe in die Tasten gehauen und habe unnettes von mir gegeben was andere scheinbar verärgert hat, dass ich lese es nun einfach mal aus den Reaktionen raus. Kommen wir zum Punkt, real war das nicht, oder?

Real wird ja als alles angesehen was außerhalb des nur Gedacht-Sein statt findet, also eben real ist. Und warum lese ich dann so oft, das ist nur das Internet, eine Email, ein Forum, das ist nichts Reales? Worte sind auch hier real, in Echtzeit getippt mit vielleicht, grob geschätzten 90 Anschlägen pro Minute, je nachdem wie lange ich über einen Satz nachdenken muss. Wird hier etwa irreales zur Realität weil dieses so eben eine äußere sichtbare Form erhält? Es scheint fast so. Halten wir fest alles was irgendwie von der Außenwelt erfasst werden kann ist Realität. Okay das ist annehmbar, aber was gehört dann alles zur Außenwelt? Gehöre ich selbst zur Außenwelt? Eigentlich ja, zumindest wenn es andere Menschen betrifft. Und was ist mit den Dingen die mich beschäftigen, sind die dann real gewesen und werden irreal sobald sie sich in Gedanken formieren, weil sie dann eben nichts Greifbares mehr haben. Irreal wird zur Realität und Realität wird irreal sobald sie mein Gehirn passiert? Also ist gar nichts real, denn alles was in der Realität passiert muss irgendwo verarbeitet werden, um überhaupt begriffen zu werden, was nun mal zu 99,9% im Gehirn passiert. Oder alles ist real was irgendwo eine Gefühlsregung auslöst, womit wir bei dem kleinen Hindernis namens Träume angelangt wären. Real sind sie nicht, fühlen sich aber teilweise verdammt real an.

Also was ist Realität und was macht sie real? Müsste ich raten würde ich sagen, alles was einen bleibenden Eindruck, auf irgendeine Art hinterlässt, mit dem wir etwas verbinden, um es bewusst wahrzunehmen. Würde ich darüber nachdenken, würde ich wohl sagen dass ich es nicht weiß, dass ich nur weiß die Realität etwas verdammt Reales ist wenn sie dich trifft. Und wäre ich gebildet würde ich sagen dass Realität von dem Maß des relativen Empfindens abhängig ist und somit nichts, was in irgendeiner Form zu bewerten ist.
Und da ich einfach nur ich bin, würde ich sagen das Realität real ist sobald sie wahrgenommen wird.

Also wie real ist Realität?

 

3.1.07 06:46


Irgendwann morgens in Deutschland

Nachdem zwei total erkältete und übernächtige Irre auf die komische Idee kamen, dass es nun Zeit für ein Frühstück wäre, die DVD das Stop schon überleben wird, das Bett nicht so schnell auskühlen kann und dass es sich nicht lohnt sich für den McDrive umzuziehen. So fuhren die Zwei in Schlafanzügen zum McDrive bestellten sich ihr garantiert nicht gesundes Frühstück, fuhren zurück, um den Film, in dem tragischerweise Ben Affleck mitspielte, zuende zu sehen. Kamen bei diesem auf Beniffer, weil Affleck in seiner Rolle nicht aussah wie Affleck. Und Manne hatte dann die glorreiche Idee uns den Namen Torstandra zu verpassen.

 

 

Jedem soviel Schwachsinn am Morgen wie er verkraftet...
3.1.07 11:49


Ja

man kann definitiv ein Leben im Bett führen.
3.1.07 22:45


Ich wusste

bereits gestern, dass ich heute hassen werden.

Warum? fragst du.
Weil du gehst, und ich es nicht verhindern kann.

4.1.07 19:18


3 Ägypter & 1 Männermagnet

- was einer nicht schafft, schafft auch die Verstärkung nicht.

- Anflirten, Flirten, hä(?) was ist das.

- Ich habe Verfolgungswahn.

- Kann man sich nicht einmal ungestörrt seiner Koffeinsucht hingeben.

- Schlafmangel ist böse.

 

 

 

5.1.07 16:01


Konstruktionsfehler

Es gibt viele Geschichten die es sich zu erzählen lohnt, diese wird keine davon.

Es läuft etwas schief, nein, es läuft gewaltig schief.
Nicht in meinem Leben, oder dieser Welt, nein im kompletten Universum.

Nein? Tut es nicht? Nicht? Wirklich nicht? Na wo ist dann, der Soundtrack of Life, wo sind die leisen Töne aus dem Hintergrund, die das Leben in all seinen Facetten untermalt. Nicht aufdringlich vordergründig sondern die leichte angenehme Untermalung, die es versteht jene Augenblicke besonders zu würdigen oder zu dramatisieren. Wo sind die perfekten Dialoge. Der perfekte Satz für jede Situation? So unglaublich frech, schlagfertig, urromantisch, einprägsam. Wo sind die Souffleure wenn es einem die Sprache verschlägt? Wo ist der Make-up Artist der einen immer gut aussehen lässt, egal wie wenig Schlaf die Nacht brachte. Wo ist die Regieanweisung, den Take noch mal zu machen. Und wo zum Teufel ist das Drehbuch? Oder noch viel besser, wo ist das Happy End?

Es ist egal wie lange ich darauf warte, es wird nicht passieren, das Leben wird kein Film. Kein großes Kino. Es ist das was es ist und wie es ist, ein skurril komisches gradliniges tragisches perfektes geplantes ungeplantes einziges Chaos.
Ich will mich nicht hoffnungslos nennen, allerdings fehlt für Optimistin einfach zuviel Optimismus. Zumindest was den Punkt, das Leben, ein großer Film betrifft.

Worum geht es hier eigentlich?

Um ihn und um die Zeit die ich mit ihm verbringen darf. Sie ist beschränkt, begrenzt und setzt jedes Mal eine Planung voraus, da ist nichts mit mal eben kurz spontan treffen. Wenn er dann mal da ist, bleibt die Zeit niemals stehen, es scheint immer so als würde sie im Zeitraffer verlaufen. Nein weglaufen trifft es eher.

Und nun ist er seid drei Tagen wieder weg, und ja. Ich habe Herzschmerz, den Blues, eine scheiß Sehnsucht die sich scheinbar von allein nicht stillen lässt. Sein Pulli liegt dort in meinem Bett wo er lag, so dass ich mir wenigstens kurz vor dem Einschlafen einreden kann, dass da wo sein Geruch ist auch er liegt. So kann ich wenigstens meine Wahrnehmung etwas täuschen. Traurig, was Verzweiflung aus uns macht.
Jedes Mal habe ich das Gefühl die Zeit nicht richtig genutzt zu haben, nicht voll ausgekostet zu haben. Ihn nicht oft genug berührt, geküsst, geschmeckt, gespürt zu haben, kostbare Zeit unwiderrufbar verspielt zu haben. Nicht jede Sekunde mir vollkommen bewusste gewesen zu sein. Und habe ich es getan?

Nein denn ich war zu glücklich um auf solche kleine dumme Dinge zu achten.

7.1.07 09:46


Herz.Pfand

7.1.07 15:22


Aufgeben und gewinnen?
oder
Kämpfen und verlieren?
 
 
...was werde ich bloß tun.
9.1.07 06:19


Herzklopfen schmecken leicht gemacht.
9.1.07 18:08


Ich muss gestehen ich mag Sturm.
11.1.07 21:09


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